Bekleidung Drucken
Freitag, den 30. Januar 2009 um 08:13 Uhr
Motorradbekleidung

Es gibt mittlerweile eine große Auswahl an  Motorradkleidung, von Preiswert bis überteuert. Im folgenden gebe ich Tips dazu im Allgemeinen und beschreibe, bewerte ich die von mir erworbenen Sachen.

Helme

Das wohl wichtigeste Teil der Sicherheitsausrüstung stellt der Helm dar und deshalb sollte man, nach meiner Meinung, hier nicht Sparen. Allerdings sollte man unterscheiden ob den Helm die Sicherheit (Verarbeitung) teuer macht, oder nur das schicke Dekor.

Grundsätzlich gilt in den meisten Ländern Helmpflicht. Dabei müssen Helme der ECE Norm entsprechen ( ECE 22/05 ).

Helmtypen

  • Integralhelme

    sind Helme deren Schale aus einem Stück besteht und damit bauartbedingt zu den Sichersten zählen

  • Klapphelme

    bei diesen Helmen lässt sich die Kinnpartie hochklappen was für Brilenträger ideal und auch zum Karten lesen, kurz was trinken, etc. hilfreich ist. Mittlerweile ist die Sicherheit nur minimal, wenn überhaupt, geringer als die des Integralhelmes.

  • Enduro,- Crosshelme

    der lutfigste unter den Helmen. Meist benötigt man noch eine Crossbrille, es gibt mittlwerweile aber auch Helme mit Visir.

  • Jethelme, Halbschalenhelme, etc

    Jethelme sinf komplett ohne Schutz des Kinnbereiches und Halbschalenhelme schützen, wie der Name schon sagt, nur bis zu den Ohren. Beide Typen sind auf Grund des kaum vorhandenen Schutzes für Motorradfahren eher ungeeignet.

Ich persönlich setze auf Klapphelme hauptsächlich wegen der Praxistauglichkeit.  Demnächst möchte ich allerdings einen neunen Endurohelme mit Visir probieren ( Tour X, etc. ) .

Beim Kauf sollte unbedingt anprobiert werden. Nicht auf Verdacht kaufen !

Schubert Concept

Schuber Concept Side

Mein erster Klapphelm und es gibt kaum nennenswerte Mängel. Einzig die zu lasche Visierhalterung, welche nach 2Jahren dann komplett versagte, kann ich bemängeln. Allerdings habe ich von Schubert kostenlosen Ersatz erhalten !

Ansonsten ein Super Helm, welcher viele tausend Kilometer treuer Begleiter war.

Schubert Concept C2

Schuber C2 Front Schuber C2 Rear Schuber C2 Open

Gewicht: ca. 1710g ( glasfaserverstärkte Spezial-Duroplast-Matrix )
Norm: ECE-R 22.05
Besonderheiten: Sonnenblende
 

Für meinen arg Strapazierten Schubert C1 brauchte ich einen Nachfolger und nach einigen Suchen und anprobieren, bin ich wieder bei Schubert gelandet - dem C2.
Man hat einiges verändert, z.B. ein Anzeige ob der Helm wirklich eingerastet und verschlossen ist. Das Problem der zu leichtgängigen Visirrastung hat man allerdings ebenfalls vom C1 übernommen. Ansonsten ist die Qualität, wie von Schubert gewohnt, super.

Schubert C3

Schuber C3 Front  Schuber C3 Open

Gewicht: ca. 1.570 Gramm je nach Helmschale (inkl. integriertem Sonnenvisier und Akustikkragen) 
Norm: ECE-R 22.05
Besonderheiten: Sonnenblende, Pinlock Visier 
 
Ein Neues Motorrad in einer anderen Farbe und schon braucht es einen anderen Helm. Auch diesmal habe ich mich vor dem Kauf intesiv umgesehen. Letztendlich bin ich aber wieder bei Firma Schubert gelandet und zar aufgrund der scheinbar genau für gemachten Passform und der üblichen Qualität - z.B. Helme der Marke Shoei sind vorn einfach zu klein für mich, entweder kommt die Nase oder das Kinn am Helm an..

Technisch ist der C3 ist ein komplett überarbeiter Concept, wenn nicht sogar eine Neuentwicklung. Er ist um einiges leichter und  quassi komplett verändert: z.B ist die Sonnenblende einfacher zu öffnen, die Schwachstelle Visiermechanismus ist neu, der Helm ist nun mittig in der Front zu öffnen, Belüftung ist anders, neuer Verschluss, es gibt ein Pinlock Visier und und und.. 
Die Anprobe zeigt auch Änderungen im Innenleben. Der Helm sitzt 'fester' und ist dennoch nicht unangenehm. Allerdings ist er unter dem Kinn etwas enger, hier wird der Alltag zeigen müssen ob das nicht zu eng geworden ist.
Zu den Kosten.. nun Schubert war und wird wohl auch niemals ein Schnäppchen sein. Deutsche Handarbeit und Qualität hat seinen  Preis. Ist die Hürde des Kauf's geschafft, sollte man gut auf sein Visier achten - für Außen und Pinlock Visier zusammen sind an die 90€ zu berappen.

Ob sich die Überarbeitungen in der Praxis bewähren, erfahrt ihr demnächst hier..

Nun, einige tausend Kilometer später bestätigte sich der gute Tragekomfort. Der Windabweiser allerdings muss raus sonst wird es, wie schon festgestellt, zu eng am Kinn.
Die vordere Belüftung funktioniert mit einer  BMW R1200 GS Adventure leider nicht gut - die große Scheibe filtert alles weg und so bekommt man nur von oben Luft. Ein Blick an der Adv-Scheibe vorbei zeigt, dass der Helm sonst wesentlich luftiger wäre. So allederings kommt leider auch das PinnLock-Visier an seine Grenzen und man muss also doch wieder mit einem kleinen offenen Spalt fahren. Hierbei kommt aber bei Regen, gefühlt, mehr 'kühles Naß' seitlich in den Helm als bei den älteren Modellen. Die Visirmechanik ist besser geworden, allerdings noch immer nicht so wie gewünscht - von selbständigem einklappen bis Rastung die man genau nicht braucht, gibt's alles. Dafür ist das Putzen des Visieres, durch die erheblich leichtere Entfernbarkeit dessen gegenüber den Vorgängermodellen, um einiges leichter zu machen.
Eine kleine Schwäche am neuen Sonnenvisir ist ebenfalls festzustellen, der Hebel geht zu leicht und hat keinen Rastpunkt. Somit fährt man meist immer mit einem Sonnenvisir, welches einen halben bis einen Zentimeter obe raus schaut. Stört nicht weiter, sollte aber nicht sein.
Gut macht sich der neue Helmverschluss und das deutliche "weniger" an Gewicht ist für den Nacken.
 

Caberg® Justissimo GT

Cabert Cabert Cabert

Gewicht: ca 1750g ( Thermoplast )
Norm: ECE 22.05
Besonderheiten: Sonnenblende

Der Helm für meine Freundinn. Er kostet nur etwas mehr als die Hälfte vom Schubert, ist aber ähnlich gut verarbeitet. Bei sehr ( wirklich sehr ) starkem Seitenwind berichtet sie, dass es seitlich in den Helm zieht. Dieses Phänomen hat aber auch der Schubert Helm. Ansonsten ein gutes und schönes Teil.

Jacken

Die Anforderungen an Motorradjacken sind hoch. Sie sollen im Winter wärmen, bei Regen das Wasser 'draußen' lassen und dennoch auch im Sommer bei 30°C schön luftig sein. Viele Hersteller versprechen dies, doch halten Sie das auch ?
Meiner Erfahrung entsprechend, sind obige Anforderungen nur durch eine entnehmbare Membran und evt einem zusätzlichen Winterinlet zu erreichen. Mit fest eingenähten Membranen, 'schwimmt' man im Sommer regelrecht im 'eigenen Saft'.

Beim Kauf solltet ihr ebenfalls darauf achten, das genügend Verstellmöglichkeiten vorhanden sind. Zum Beispiel muss eine Jacke im Sommer, bei Benutzung ohne dem Inlet, so einstellbar sein, dass sie auf der Autobahn auch noch anliegt und nicht rumflattert. Ein Verbindungsreisverschluss (lang) zwischen Hose und Jacke ist ein Sicherheitsmerkmal auf das es ebenfalls zu achten gilt - bei einem Unfall sollte die Jacke an der richtigen Position bleiben. In den unteren Preisklassen sind auch meist keine CE geprüften Protektoren dabei ( eine Frechheit ), achtet darauf. 
Wer viel Unterwegs ist, braucht auch ein paar hundertprozent wasserdichte Taschen.

Büse Adventure Trial

Buese Adv Trial Buese Adv Trial
Die Jacke nach der ich lange suchen musste. Sie hat eine herausnehmbare Membran, sieben wirklich wasserdichte Taschen, ist perfekt Einstellbar, hat verschliessbare Lüftungsöffnungen und vieles mehr. Einziger Nachteil, wenn es den einer ist, es gibt kein gesondertes Winterteil. An kalten Tagen nutze darum immer eine leichte Fleecejacke.

Büse bietet im allgemeinen eine Super Qualität mit bezahlbarem Preis. Verglichen mit Herstellern wie Rukka, ist die Jacke ein wahres Schnäppchen.

Büse Adventure ( Nachfolger Trial )

Buese Adv Neu 
Nach knapp fünf Jahren in denen ich meine "Büse Adventure Trial" Jacke trug, setzen erste Verschleiserscheinung ein, zumal ich die Jacke nach einem Sturz schon reparieren musste.
Ich begann also nach einer neuen Jacke zu suchen, die mir das gleiche breite Einsatzspektrum bot und wurde nicht so recht fündig. So schaute ich wieder zu Büse und fand den Nachfolger, nun einfach "Adventure" genannt. Der Style ist leicht anders geworden, aber sonst ist es die gleiche Jacke. Damit war dann auch meine Wahl getroffen.
Nach einiger Tragezeit zeigte sich allerdings, dass die Jacke nicht mehr die Qualität des ersten Modelles hat. Beispielhaft sind hier die Arm-Belüftungs-Reißverschlüsse zu nennen, welche nun von  'kleinerer' Ausführung sind und defekt gingen. Des weiteren ist die Farbänderung durch die Sonne viel stärker. Alles in allen aber weiterhin eine gute und vorallem praktische Jacke.

Hosen

Im allgemeinen gilt hier das gleiche wie bei den Jacken. Zusätzlich sind die Hüftprotektoren zu erwähnen, entweder schon vorhanden oder zumindest ein Platz zum nachrüsten.

Auch hier empfehle ich Hosen mit herausnehmbarer Membran.

Büse

Wie bei den Jacken, biete Büse auch bei den Hosen eine gute und vorallem dabei bezahlbare Qualität.

Nach einem Sturz wollte ich meine erste Büse Hose nicht mehr für lange Reisen einsetzen und kaufte mir ein teure Hose der Marke Stadtler. Jetzt, nach ca. zwei Jahren braucht es erneut eine neue Hose und ich entschied mich für die "Büse Open Road" Hose.

All meinen Anforderungen ist die Hose dann doch nicht gerecht geworden :
  • da wäre zum einen der verwendete Innenstoff, welcher sich immer so anfühlt ( und anhört )  als würde man mit einer Regenhose laufen - also als wäre immer das wasserdichte Laminat noch eingenäht obwohl man es ja rausgenommen hat
  • zum Zweiten ist die Bauch-Freiheit, wichtig wenn man einen hat ;) , doch nicht so gut. Der Knopf, wo im Gegensatz zu anderen Herstellern ein Hacken verbaut ist, geht z.B. immer auf
Von diesen Punkten abgesehen, ist diese Hose aber in Sachen Preis-Leistung sehr gut.

Stadler

Getreu dem Motto 'Teuer muss auch gut sein', kaufte ich mir von Stadtler die Motorradhose "Journey". Diese bietet neben herausnehmbaren Inlet auch eine herausnehmbare Membran und eine gute Passgenauigkeit. Leider zeigten sich schon schnell Schwachstellen. So löste sich z.B. der Reisverschluss im Fussbereich der Membranhose und im Schritt gibt es mittlerweile ein Loch. All das lässt mich nicht gerade Vertrauensvoll an einen möglichen Unfall denken, bei denen die Nähte mehr als nur 'am Körper hängen' auszuhalten haben.

Im Großen und Ganzen bin ich mit der gebotenen Funktionalität und Passform aber sehr zufrieden. Die Qualität könnte aber, vorallem bei den Preisen, besser sein. 

Handschuhe

TODO

Vanucci


Held


BMW


Schuhe, Stiefel

Daytona Trans Open GTX

Daytona Trans Open GTX


Ein wirklich guter Stiefel. Von der Passform muss man ihn anprobieren, da er sehr weit geschnitten ist. Somit ist er für's wirkliche Offroad fahren nicht geeignet. Auf Touren aber, wo man die Stiefel den ganzen Tag 'am Fuß' hat und auch mal ein Stück laufen muss, einfach super. Auch kleinere Enduroeinlagen sind kein Problem.

Nach nun vier Jahren und an die 70.000km gibt es mittlerweile doch Mängel am Stiefel, wie z.B.
  • das Leder über den Reißverschlüssen löst sich, das Leder ist an der Naht ca. 3cm durchgerissen
  • der Schaltschutz ist durchgescheuert
  • die Reißverschlüsse zeigen argen Verschleiß ( zusammenbiegen mit einer Zange hat noch geholfen )
  • die Sohle ist von einigen "Stehend Fahren Einlagen" etwas tief eingedrückt, am Bremsfuss ist dies allein schon von der Bremsbelastung geschehen ( die Rs1200Gs Adv hat keine Gummi's auf den Rasten )
  • auch die Wasserdichtigkeit ist nicht mehr da, nach 15Minuten läuft es irgendwo rein
Da ich aber generell mit dem Stiefel sehr zufrieden war, und bin, habe ich nun ein Neues Paar erworben und hoffe auch die gleiche Qualität und Haltbarkeit.

Gebrauchsspuren am Daytona Transopen GTX (Klick)













Gebrauchsspuren am Daytona Transopen GTX (Klick)

Aplinastarts Tech 8



Tech 8
TODO ... ideal für Schweres Gelände

Unterwäsche

Rukka





 

TODO
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 28. Juli 2011 um 12:06 Uhr